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 Und es geht wieder weiter !!!
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Liebe Freunde der „Strassenkinder von Pattaya“

Es geht wieder weiter oder besser:
Wir beginnen wieder von vorne mit einem neuen Projekt. Wie Sie alle wissen, hatte es mit dem ersten Projekt, welches wir unter großen Anstrengungen und vor allem mit Ihrer Mithilfe ins Leben rufen konnten, ein paar „technische“ Probleme gegeben, die aber weit ausserhalb unseres Einwirkungsbereiches lagen.
Wir mussten die Erfahrung machen, dass das Projekt Strassenkinder zu schnell angewachsen ist, und Erfordernisse auf uns zugekommen sind, die wir alleine nicht mehr bewältigen konnten.
Der Andrang und der Wille der Kinder von der Straße weg zu kommen, war gewaltig und unvorstellbar!
So haben wir sehr gerne die uns angebotene Hilfe der beiden Auslandsvertretungen der Schweizer -und der Deutschen Botschaft in Bangkok angenommen, die dem Child and Woman Protecion Center (CWPC) versprochen haben, feste Häuser als Unterkünfte zu bauen. Mit dieser Zusage gingen unsere Herzen auf, und dachten, „nun haben es die Kinder wohl geschafft“.
Allerdings machten beide Auslandsvertretungen die Auflage and das CWPC, dass sicherer Baugrund und die Eigentumsverhältnisse des Baugrundes auf lange Sicht geklärt sind .
Das war für alle einleuchtend!
Und so bekam das Projekt sein „Haar in die Suppe“.
Die deutsche Foundation „Human Help Network“ (HHN) meldete sich als Garant dafür an, langfristig für ein Grundstück die Kosten und die damit verbundenen Garantien der Pacht- bzw Eigentumsverhältnisse zu sorgen. Das geschah auch so. Allerdings mit der Auflage, dass keinerlei andere Institutionen oder Personen mehr, in diesem Project „herumfingern oder herumdoktern“. HHN wollte die alleinige Oberherrschaft und verlangte auch von uns, dass sämtliche Spenden, die mit diesem Projekt in Verbindung stehen, über deren Bücher laufen müssen.
Wir als die ursprünglichen Gründer , die die Kinder aus ihren nassen Zelten in einfache Holzhäuser geholt haben, wurden in eine Lage gezwängt , dass wir uns fortan anzumelden hatten.
So wurden wir von Vertretern des HHN des Feldes verwiesen, als wir einen neuen Spender für ein weiteres Haus hatten, als er zuvor aber diese Einrichtung inspizieren wollte.
Für uns waren diese Forderungen von HHN in keiner Weise akzeptabel. Wir konnten uns plötzlich nicht vorschreiben lassen, wie die uns anvertrauten Spendengeldern, über den Modus von HHN verwaltet werden sollten, zumal wir zum damaligen Zeitpunkt schon wußten, dass HHN auch in anderen Ländern tätig ist.
Mit anderen Worten: Wir konnten unseren Spendern nicht mehr zusichern, dass ihre geleisteten Spenden für dieses Heim in Pattaya, wofür sie gespendet haben, auch zu 100 % ankommt, wenn wir den Forderungen von HHN Folge leisten würden.
Das war dann ein Hauptgrund dafür, warum wir (Fredy Käser und Egbert Scherer mit Gattin Birgitt Scherer) uns aus dem Projekt zurückgezogen haben.
HHN ging sogar so weit, dass sie uns rechtliche Schritte angedroht hatten, wenn wir uns, in gewohnter Weise, in Angelegenheiten dieses Projektes mit einmischen.
Der einstige Projektleiter, Khun Noja Supagonsk, wurde protokollarisch zum Director der von HHN neu geleiteten Einrichtung ernannt, und war plötzlich Angestellter von HHN, dessen Pflicht auch die Unterwürfigkeit zu Human Help Network beinhaltete.
Die beiden erwähnten Botschaftern gewährte man gerade noch so, dass sie ihre Versprechen wahr machen durften, indem man zuließ, die versprochenen Steinhäuser zu bauen.
Inzwischen ist es bei diesem Heim so gekommen, dass andere Auslandsvertretungen, die ihren Sitz in Bangkok haben, auch ihren Obuluss leisteten und weitere Steinhäuser als Unterkünfte, zu schulischen Zwecken, medizinischer Versorgung oder sportlicher Ertüchtigung, dazu gesponsert und errichtet haben.
Es ist inzwischen zu einer Einrichtung herangewachsen, in der sich ein Thai aus den unteren Schichten, mit denen man es hier zu tun hat, nicht wohl fühlt und es auch deshalb schwierig ist, diese Mündel einzugliedern.
Man muß Verhältnisse schaffen, die dem Standard des Klientels entspricht, worin es sich noch wohl fühlen kann. Baut man den Kindern einen Palast mit goldenen Wasserhähnen, wäre es der Sache nicht dienlich. Die Kinder würden die Straße vorziehen.
Wir selbst haben die Erkenntnis gewonnen, dass sich die Kinder in den Holzhäusern besser wohl gefühlt haben, als danach in den Steinhäusern Human Help Network ist derzeit auch gar nicht interessiert daran, die echten Problemfälle der Straße in dieser, nunmehr ihrer Einrichtung aufzunehmen.
HHN will „saubere Kinder“ und keine Kinder, die man bereits in sehr jungen Jahren „entkriminalisieren“ muss um sie wieder in ein normales Leben zurück zu führen, was sie eigentlich nie kennen gelernt haben. Die Interessen von HHN und die Ideologie von Khun Noja Supagonsk driften weit auseinander. Und somit war es nur eine Frage der Zeit, bis es zwischen HHN und Khun Noja zum Bruch kommt. Zusammen mit HHN konnte Khun Noja sich nicht verwirklichen. Entgegen HHN ist er mit den schwer gebeutelten Kindern der Straße sehr verwachsen.
So wird HHN dem ursprünglichen Gedanken von Khun Noja , Kindern und Frauen, die auf der Straße auf alle Arten missbraucht werden, zunächst Schutz und sicheres Obdach zu bieten, in keiner Weise gerecht! So kam es nun zum Bruch. Khun Noja gibt eine durch Vertrag gesicherte Stellung auf, die ihm einen sicheren monatlichen Solar garantierte.
Die Zeit war für Khun Noja reif, auf dem alten Grundstück, das er wieder langfristig zur Verfügung gestellt bekommen hat, einen Neuanfang zu machen.
Man hat aus vergangenen Fehlern gelernt und man wird sich nicht mehr so binden lassen, dass Aussenstehende bestimmen, wie das Heim in seinen Strukturen und Abläufen beschaffen sein sollen.
Kinder die ihre Zeit bislang frei und ohne Zwänge auf der Straße verbracht haben, muss man mit Perspektiven überzeugen, damit sie Willens sind, an der Veränderung ihres eigenen Lebens mitzuwirken. Es reicht nicht aus, wenn man sie in „geordneten vorgegebenen Bahnen“ in den Tag hinein leben läßt!
So hat sich das Leben innerhalb der Mauern des Heimes unter Führung und Leitung von HHN nun einmal entwickelt.
Khun Noja ist aktiver Mitarbeiter und bei der Police Section 2 voll integriert. Sie und er ist auch Garant dafür, dass den missbrauchten Kindern, die von Khun Noja in Obhut genommen werden, es an Sicherheiten an nichts fehlen wird, und vor allem aber die Straftäter ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. Die Police Section 2 ist als eine Polizeieinheit in Thailand bekannt, die keine Vorteilsannahmen entgegen nimmt, um Straftäter zu Bevorteilen.
Aber es müssen dafür wieder neue Unterkünfte entstehen. Bewußt wählt man dafür als Baustoff Holz, das bei einem eventuell notwendig werdenden Umzug, sich wieder als Unterkunft verwerten läßt.
Deshalb möchten wir euch bitten, dass Ihr euch mit uns wieder für die Strassenkinder von Pattaya stark macht und euch mit Spenden dafür einsetzt.
Ein Anfang haben ein paar alte Freunde schon gemacht und im Camp steht das erste „Unterkunftsgebäude“ in Form einer Wellblechhütte.
Sie ist nicht luxeriös, aber sie schützt vor Sonne und Unwetter.
Und sie bietet Schutz vor weiterer Ausbeutung auf der Straße.
Wir hoffen auf Eure Unterstützung um weiter machen zu können.

Fredy Käser
Egbert Scherer mit Gattin
Birgitt Scherer

Auf vielfachen Wunsch haben wir für unsere Spender und Freunde einen Autoaufkleber gemacht. Laden Sie ihn herunter, drucken sie ihn aus und kleben Sie ihn auf's Auto.

Autoaufkleber oval

Autoaufkleber rund

 Was gibt es Neues !
Spendenadresse  01.02.2012
Jeder Spender ist willkommen und sollte die Spende auch mir via E-Mail bekannt geben, damit ich ihn...
Und es geht wieder weiter !!!   31.01.2012
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 Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

Lieber Onkel Fredy und Tante Malee
Liebe Spenderinnen
Liebe Spender
Lieber Khun Noja

Schon bald ist Weihnachten und ein neues Jahr beginnt. In diesem Jahr ist viel geschehen.
Wir konnten eine neue Unterkunft beziehen, erhielten einen eigenen Brunnen, neue Kleider und Decken und durften immer auf die grossartige Hilfe von Onkel Fredy bauen.
Es geht uns heute sehr gut, wir müssen uns keine Sorgen mehr machen was wir essen, wo wir schlafen und ob wir eine Bildung erhalten. Wir können in die Schule gehen und zu Hause erwartet uns warmes Essen ein Platz zum Schlafen.

All das verdanken wir Euch und dafür möchten wir Euch von ganzem Herzen danken.
Wir wünschen Euch frohe Festtage, gute Gesundheit und ein erfolgreiches, gutes, neues Jahr 2010 und hoffen dass Ihr uns auch weiterhin mit Eurer Hilfe unterstützt.

Und wir hoffen auch dass uns unser Onkel Fredy noch lange gesund erhalten bleibt und uns auch Tante Maleen noch lange in Ihre Kochkünste unterrichtet.